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Addiermaschine
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Synonym(e):
Additionsmaschine


Mechanische Rechenmaschine zum Addieren die in den 70er Jahren des 20. Jahrhunderts weit verbreitet war.

Betrachtet man den Begriff Addiermaschiene im weiteren Sinn kann man auch Saldiermaschinen, d.h. Maschinen zur Addition, Subtraktion und Saldobildung zu diesen zählen. Innerhalb des Begriffs Rechnenmaschine bezeichnet man reine Additionsmaschinen als Einspeziesmaschinen und Maschinen für Addition und Subtraktion als Zweispeziesmaschinen.

Nahezu alle Einspezies- und Zeispeziesmaschinen sind mit einem Druck- oder Schreibwerk (Streifendrucker) ausgerüstet welches die einzelnen Posten, Zwischensummen und Endsummen auf einem Papierstreifen (Additionsstreifen) festhält. Oftmals ermöglicht auch eine Druckeinstellung den Ausdruck der in der Tastatur eingestellten Zahlen, ohne sie rechnerisch zu verarbeiteten. So ist es leicht möglich z.B. Rechnungsnummern oder das aktuelle Tagesdatum auf dem Additionsstreifen festzuhalten.

Über Zehnertastaturen und Volltastaturen werden die zu addierenden oder zu subtrahierenden Beträge eingelesen. Da solche einfachen Rechenmaschienen auch für einfache Buchungsarbeiten eingesetzt wurden, waren sie oftmals mit einem Schüttelwagen oder Springwagen versehen mit dem das Beschriften von Kontokarten ermöglicht wurde. Für spezielle Aufgaben gibt es auch Additionsmaschienen mit zwei getrennten Addier- oder Saldierwerken mit denen es möglich ist Werte von einem Rechenwerk in das andere zu übernehmen.

Da die Druckwerke der Additionsmaschinen auch mit Typen für bestimmte genormte Schriften versehen werden, besteht die Möglichkeit, einen erstellten Additionsstreifen über einen Schriftleser direkt zur Dateneingabe in eine Datenverarbeitungsanlage zu verwenden. Weiterhin ist es denkbar eine Additionsmaschine an einem Lochstreifenlocher zu koppeln welcher die Ergebnisse synchron auf einem Lochstreifen oder Magnetbandspeicher festhält. Beide können zur Eingabe in eine Datenverarbeitungsanlage verwendet werden.