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Serial ATA
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Synonym(e):
SATA


Abkürzung für: Serial AT-Attachment

Serial ATA ist eine Weiterentwicklung des ATA- bzw. IDE-Standards. Dieser neue Standard soll, wie auch IDE, als Datenbus zum PC-internen Datenaustausch zwischen Massenspeichern und Prozessor dienen. Da IDE für die Zukunft nicht mehr geeignet schien und zudem mit diversen Nachteilen verbunden ist, sollte dieser neue Schnittstellen-Standard für Abhilfe sorgen. Die Spezifikation hierfür wurde durch mehrere Firmen (Intel, Dell, Seagate, Maxtor,...) aus dem IT-Bereich ausgearbeitet und im Jahr 2001 vorgestellt. Bereits zwei Jahre später waren erste Controller und Festplatten auf dem Markt erhältlich.

Dieser neue Standard bringt grundlegende Vorteile gegenüber IDE mit sich:
  • höhere Geschwindigkeit

  • vereinfachte und längere Kabelführung

  • geringere Leistungsaufnahme

  • Austausch des Laufwerkes im laufenden Betrieb (Hot-Plug)
Serial ATA ist im Gegensatz zum parallelen ATA (IDE) eine serielle Schnittstelle, deren derzeitige Version einen Datendurchsatz von 150MB/s ermöglicht. Diese Schnittstelle stellt eine Parallelentwicklung zu ATA/ATAPI-7 dar. Bei Serial ATA II sollen dann 300MB/s und bei dem für 2007 geplanten Standard sogar 600MB/s möglich sein. Die 6 oder 8-adrigen bis zu 1m langen Datenkabel lösen die breiten und unflexiblen 40- bzw. 80-adrigen Kabel vom IDE ab. Da bei S-ATA jedes Gerät sein eigenes Datenkabel erhält, enfällt somit die Master-/Slave-Konfiguration. Die Stromversorgung der Geräte erfolgt mit 3.3V, 5V und 12V über einen Adapter vom 4-poligen Kabel auf 15 Pins.

Die volle Software-Kompatibilität gegenüber IDE soll gewahrt bleiben. Der bisherige ATAPI- und ATA-Registersatz wird im SATA-Hostadapter emuliert und in das SATA-Protokoll umgewandelt.