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Denial of Service
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abgekürzt: DoS

Denial of Service bezeichnet eine Methode, um Server und Kommunikationssysteme unzugänglich bzw. außer Betrieb zu setzen. Dabei wird ein System mit so vielen Anfragen "bombardiert", dass es überfordert ist und gegebenenfalls zusammenbricht.

Allgemein wird in drei Arten von Denial of Service Attacken unterschieden:

Mailbombing:
Ein Mailserver wird mit einer gewaltigen Anzahl oder übergroßen Inhalten von Mails zugemüllt.

SYN-Flooding:
Hier werden ungültige Verbindungsversuche zu einem Computersystem als DoS-Attacke eingesetzt. Dabei schickt der Angreifer Datenpakete mit einer ungültigen IP zu einem Rechner, um einen Verbindungsaufbau zu bezwecken. Der Rechner will auf die Pakete anworterten - der Kommunikationsparter existiert aber nicht. Somit kann auch ein gewaltiger Traffic um Nichts erzeugt und das System ausgelastet werden.

Ping-Flooding:
Dabei wird ein Rechner mit Ping-Anfragen, worauf er gewöhnlich antwortert, dies aber irgendwann aufgrund der Menge nicht mehr schafft, überflutet.

Denial of Service Attacken verursachen vor allem hohe Kosten durch die entstehenden Systemausfälle. Aber auch durch den auftretenden Datenverkehr kann es teuer werden, wenn z.B. nach Transfervolumen abgerechnet wird.