Fachwörterlexikon
Suchen Sie hier nach Definitionen zu Fachbegriffen der elektronischen Datenverarbeitung und Informationstechnik! Derzeit umfasst unsere Datenbank 2637 Begriffe, 352 zugehörige Synonyme und weitere Informationen.

Suchbegriff(e) eingeben:

Optionen:
Exakten Ausdruck suchen
Volltextsuche

Suchhinweise:
Die Groß-/Kleinschreibung der Suchbegriffe spielt keine Rolle. Ungültige Zeichen werden aus den Suchbegriffen entfernt.
Verwenden Sie den Singular des Stichwortes, das Sie suchen!
...was sich hinter dem Begriff interner Bus verbirgt?
 
PCMCIA
Textinhalt dieses Artikels kopieren
Synonym(e):
Personal Computer Memory Card International Association; PC Card


PCMCIA ist der Standard für Erweiterungskarten für mobile Computer (Notebooks). Ursprünglich wurde die PCMCIA-Karte als Speicherkarte entwickelt. Heute ist sie eine Erweiterungskarte, die in Notebooks eingesetzt wird. Hierfür wird die PCMCIA-Karte in den PCMCIA-Slot gesteckt.
Typische PCMCIA Karten sind Modems, ISDN-Adapter, Netzwerkkarten, USB-Schnittstellen, FireWire-Ports oder Speichererweiterungen.

Der erste Standard (PCMCIA Standard Release 1.0) wurde 1990 vom Standardisierungsgremium verabschiedet.
PCMCIA-Karten arbeiten stromsparend und unterstützen Hot-Plug (d.h. sie sind im laufenden Betrieb wechselbar).
Da alle zur Konfiguration erforderlichen Daten in der Card Information Structure, CIS, auf der Karte gespeichet sind ist ebenso Plug & Play möglich.

Es gibt drei verschiedene Bauformen, die sich in ihrer Dicke unterscheiden:
  • Typ I: 3,3 mm (v.a. als Speicherkarten mit SRAM oder Flash)
  • Typ II: 5,0 mm (häufigste Form: für Modems, Netzwerkkarten, etc.)
  • Typ III: 10,5 mm (z.B. miniaturisierte Festplatten, die es inzwischen aber auch schon als Typ-II-Karten gibt)

Standard Notebooks besitzen in der Regel zwei Typ II bzw. einen Typ III Einschub.
Alle drei Typen besitzen eine Grundfläche im Scheckkartenformat (85,6 × 54 mm) und sind daher äußerst kompakt und transportabel.

Der PCMCIA-Standard hat bis jetzt drei verschiedene Unterstandards definiert:
  • PC Card 16: 16/8 Bit Datenbus (Datenraten entsprechen 16-Bit-ISA-Karten (~ 16 MB/s), Betrieb mit 5 oder 3,3 Volt
  • Cardbus: 32 Bit Datenbus, PCI ähnliches Protokoll, beseitzen gegenüber PC Card 16 einen zusätzlichen, meist goldenen Kontaktstreifen auf der Oberseite. Die Übertragungsrate liegt bei 33 MHz und ist mit PCI-Karten vergleichbar (max. 133 MB/s). Cardbus-Karten werden stets mit 3,3 Volt betrieben. Sie erlauben Busmastering, was die Prozessor-Belastung während der Datenübertragung verringert.
  • Cardbay


Weblink(s): www.pcmcia.org